Wie viele in der Quarantäne-Zeit habe ich auch ich diese genutzt, um einen Bananenbrot nach dem anderen zu backen. Und wenn eines von 2020 in Erinnerung bleiben soll, dann doch bitte mein liebstes Bananenbrot-Rezept, oder?

Aus diesem Grund möchte ich nach langer Zeit meinen Blog hier mal wieder entstauben und mein mehrfach erprobtes Rezept mit euch teilen. Alle Zutaten dazu habe ich eigentlich immer im Haus bzw. auf Lager, daher hoffe ich, dass auch ihr direkt loslegen könnt.

Das Bananenbrot ist eher kompakt, nicht sehr fluffig oder hoch. Es schmeckt toll mit Mandelmus oder Nutella und ich esse es sehr gern zum Frühstück oder als Snack zwischendurch. Durch das Öl im Teig ist es sehr saftig und eines meiner absoluten Favoriten.

Zutaten (für 1 Brot)

3 Bananen
möglichst reif
75 ml Öl
geschmacksneutral, z.B. Rapsöl
40 g Kokosblütenzucker
70 g Zucker
braun oder weiß, je nach Geschmack
2 Eier
Größe M/L
2 TL Vanille-Extrakt
200 g Mehl
3 TL Backpulver
Prise Salz
1/2 TL Zimt
1/2 TL Ingwerpulver
150 g Nüsse / getrocknetes Obst
z.B. Seeberger Nuts'n'Berries
nach Bedarf Kakaonibs
alternativ zu den Nüssen

Rezept

Bevor wir irgendetwas anders machen, heizen wir erstmal den Ofen auf 180°C Ober- / Unterhitze vor.

Für den Fall, dass ihr – wie ich – eine Silikonform benutz, habt ihr Glück – diese muss nicht eingefettet werden. Falls ihr eine Kastenform aus Metall nutzt, fettet sie bitte gut ein oder legt sie mit Backpapier aus, sodass nichts anhängt und ihr das Brot später gut aus der Form bekommt.

Nun zerquetscht ihr die Bananen. Wenn ihr faul seid, nehmt ihr dafür die Kitchen Aid samt Flexi-Rührer zur Hand. Diese macht die Bananen im Nu zu gleichmäßigem Brei. Ansonsten tut es auch die manuelle Methode mittels Gabel.

Als nächstes verquirlt ihr das Öl mit den beiden Zuckersorten, den Eiern und dem Vanille-Extrakt. Das macht ihr so lange, bis sich die Konsistenz merklich verändert. Ich nehme auch hier wieder die Kitchen Aid mit dem Schneebesen-Aufsatz, aber ein Handrührgerät tut es genauso.

Danach vermischt ihr per Hand alle trockenen Zutaten in einer anderen Schüssel (Mehl, Backpulver, Salz, Zimt, Ingwerpulver) und gebt diese Mischung dann nach und nach zu den trockenen Zutaten. Diese Masse verrühre ich wieder mit dem Flexi-Rührer, für den Schneebesen wäre das zu klumpig.

Zum Schluss gebt ihr jetzt noch das Bananenpüree hinzu und rührt auch dieses gut unter. An sich ist das Bananenbrot jetzt fertig, ihr könnt es aber wie von mir vorgeschlagen mit der Nuss-Trockenobst-Mischung oder einer ordentlichen Portion Kakaonibs verfeinern.

Nun füllt ihr den Teig in die Kastenform eurer Wahl. Solltet ihr noch eine vierte Banane übrig haben, könnt ihr diese, wie auf dem Titelbild zu sehen, längs halbieren und zu Dekorationszwecken auf dem Bananenbrot drapieren.

Das Brot wird nun für 45-50 Minuten gebacken. Die eigentliche Backzeit kann variieren, macht also im Zweifel einfach die Stäbchenprobe.

Nach der Backzeit könnt ihr das Brot ca. 30 Minuten abkühlen lassen – ich stelle es dazu gern samt Form einfach kurz auf den Balkon, das klappt bei den Temperaturen aktuell dann sehr gut. Es schmeckt warm sehr gut, aber hält sich abgedeckt theoretisch auch mehrere Tage ohne trocken zu werden. Praktisch überlebt es meistens nicht so lange … ich hoffe es schmeckt euch, lasst mich gern wissen, wie ihr es abgewandelt habt!

(Bildquelle: Celina Albertz via Unsplash)